Zurück zu den Wurzeln





Eine Rückkehr zu den Wurzeln - so könnte man das auch nennen, was im vergangenen Jahr mit mir geschehen ist. Die Kunst im Allgemeinen, die Malerei und die Liebe zu ihr im Speziellen begleiten mich seit meinen Kindertagen. Kaum ein Tag verging schon in der Kindheit ohne kreatives Gestalten. Einzig der Ton als Werkstoff vermochte mich später derart zu faszinieren, dass daraus die Entscheidung zum Beruf der Keramikerin wurde. Mehr als dreissig Jahre blieb ich diesem wunderbaren, aber anstrengenden Beruf treu. Die Anforderungen der Galerie Darkoum, die Gesundheit und immer längeren Aufenthalte in meiner zweiten Heimat Marokko brachten mich schliesslich nach dieser langen Zeit dazu, mich zu "pensionieren" und mich ausschliesslich der Galerie zu widmen.

Doch das Leben spielte wie so oft seine eigene Melodie. Die Kunstschaffende in mir spürte immer stärker die stets grösser werdende Lücke, die durch das fehlende kreative Werken entstand. Der Drang zu Farben und Pinseln und damit die Rückkehr zu den so lange zurückliegenden Wurzeln wurde derart übermächtig, dass mir keine andere Wahl blieb, als zu malen. Bedeutsames in meinem Leben in die Sprache der Farben umzusetzen, ist wie eine Heimkehr und unvergleichlich. Das Geschenk der inneren Freiheit, die das Schöpferische zu schenken vermag, zu erleben, ist, als hätte sich ein Kreis endlich geschlossen.

Jeannette Lerch und das Team Darkoum




Frauenabend Oktober 2013

Unsere äussere und innere Schönheit und worin sich die Frauen des Orients dabei von den Mitteleuropäerinnen unterscheiden

Dass sich die Schönheit und Ausstrahlung der Frauen jeden Alters nicht allein auf die Pflege des Äusseren beschränkt, ist uns bewusst. Wie können wir jedoch auch unsere Haltung, die Wirkung auf unsere Umgebung positiv beeinflussen und was können wir von den Frauen aus dem Orient dabei lernen?

Wir haben uns gefreut, Ihnen einen äusserst spannenden, interessanten und humorvollen Abend zu bieten! Wir sind stolz, dass wir durch glückliche Umstände zwei höchst professionelle und kompetente Fachfrauen für ein Podiumsgespräch zu diesem Thema gewinnen konnten.

Frau Rita Baechler-Barth ist Inhaberin und Geschäftsführerin der Firma Baechler-Barth in Zürich, welche sich im Bereich Kaderselektion und Executive Search über Jahre hinweg einen guten Namen gemacht hat. Ebenso kennt man sie aus den Medien und Diskussionen im Fernsehen. Sie spricht fünf Sprachen und blickt auf längere Berufsaufenthalte in London und Moskau zurück. Wenn Sie noch mehr über ihren interessanten und vielseitigen beruflichen Weg erfahren möchten, verweisen wir Sie gerne auf www.baechlerbarth.ch, wo Sie auch nachlesen können, welche Hobbys Frau Baechler pflegt.

 

Frau Annette Geiger's Wahlspruch ist: "Nehmen Sie Haltung an." Sie hat nach Abschluss der Handelsmittelschule am Konservatorium Basel Querflöte und Gesang studiert und die Jazz-Schule in Luzern absolviert. Während ihres Aufenthaltes in Manhattan NYC / USA von 1982 bis 1987 bildete sie sich weiter in Gesang, Musik und studierte die F. M. Alexander-Technik.
1985 gründete sie Annette Geiger Bodymind Coaching in New York. 1992 kehrte sie nach Zürich zurück und ihr Fokus richtet sich seither ausschliesslich auf Annette Geiger Bodymind Coaching in Zürich. Möchten Sie mehr über Frau Geiger und die Alexander-Technik wissen, finden Sie Angaben unter www.geiger.ch/curriculum-vitae, oder wikipedia, Alexander-Technik.

 

Mich, Jeannette Lerch, kennen die meisten von Ihnen durch meine 30jährige Tätigkeit als Objektkeramikerin und Galeristin. Anlässlich dieses Podiumgespräches möchte ich die Verbindung zur Lebensart der Marokkanerinnen und ihrer Einstellung zur äusseren und inneren Schönheit herstellen und Ihnen näher bringen.
Deren Pflege hat eine lange Tradition und Geschichte und damit die Frauen des Orients und ihr Zusammenleben unter einander massgebend mitgeprägt.

 

Mrs. Shikha Singh, die meisterhafte Hennamalerin aus Indien, hat zu unserer Freude zugesagt, auf Wunsch die Hände der Gäste während des Abends zu bemalen und mit ihrer Kunst unseren Anlass zusätzlich zu bereichern.

 

Nach der Pause mit einem kleinen Imbiss stellten wir unsere neu entdeckte Kosmetiklinie aus Marokko vor. Selbstverständlich werden die Produkte auf natürlicher Basis und von Frauen hergestellt. Wir haben alle über längere Zeit getestet und sind restlos begeistert von Qualität und Wirkung.

Auch diesen Frauenabend haben wir infolge grossen Interesses an zwei Daten durchgeführt:

Freitag, 25. Oktober 2013, 19.30 Uhr und
Donnerstag, 31. Oktober 2013, 19.30 Uhr
(Wiederholung)

Wir haben uns gefreut zusammen mit Rita Baechler-Barth, Annette Geiger und Shikha Singh diesen interessanten und spannenden Abend in guter Stimmung und mit fröhlichen Frauen durchzuführen!

Jeannette Lerch und das Team Darkoum






GITTA VON FELTEN, Rheinfelden, stellte ihre neuen Arbeiten in der GALERIE DARKOUM aus.

Aus diesem Anlass luden wir Sie, Ihre Freunde und Bekannten herzlich ein zur Vernissage und Weihnachtsausstellung


INSPIRATIONEN



vom 18. November bis 16. Dezember 2012.

Vernissage: Sonntag, 18. November 2012, ab 14.00 Uhr.

Zur Ausstellung sprach Prof. Dr. Peter André Bloch, Olten.

In einer Welt der zunehmend lauten Töne verbreiten die leisen Bilder von Gitta von Felten einen ganz besonderen und willkommenen Zauber. Ehe man sich versieht, steht man im Dialog mit ihnen und der eigenen Phantasie. Sie scheinen leicht, schwebend sogar, diese Bilder, dennoch sind sie intensiv, denn sie lassen träumen und wie der Titel der Ausstellung sagt, sie inspirieren.

Im Gespräch mit der Künstlerin wird rasch klar, dass ein feinsinniger, sensibler Mensch wie sie gar keine Wahl hat, anders zu malen. In ihr und somit in ihren Bildern vermischen sich grosse Aufmerksamkeit, Perfektion und Können. Sie kopiert nicht einfach die Natur, sondern versteht es meisterhaft, die richtige Entscheidung zu treffen, wegzulassen und hervorzuheben. Der Betrachter versteht das farblich Hervorgehobene als subtilen Hinweis auf die Aussage der Künstlerin in ihren Bildern.

Gitta von Felten hat in ihrer Seele das Märchenhafte erhalten, dem man in ihrer Kunst immer wieder begegnet und das nie fehl am Platze wirkt. Unabdingbar ist es, die Darstellungstechnik zu erwähnen: Es handelt sich dabei nicht etwa um Farbstifte, mit denen gemalt wurde. Vielmehr sind es Trockenaquarelle. Wo bei den herkömmlichen Aquarellen die Farben auf feuchtes Papier aufgetragen wird, werden sie hier mit allerfeinsten, spitzen Pinseln in Schichten auf das trockene Papier aufgebracht. So bleiben sie stets leicht transparent und erhalten trotzdem grosse Dichte und Leuchtkraft.

Es war uns eine grosse Freude, Ihnen die neuen Arbeiten dieser bekannten Malerin zeigen zu dürfen und hoffen, dass auch Sie von deren Zauber begeistert wurden.

Gitta von Felten war an der Vernissage am 18. November 2012 und den beiden geöffneten Sonntagen vom 2. und 16. Dezember anwesend.


Inspiriert von der Schönheit edler Hölzer zeigten wir Ihnen als Ergänzung zu den Bildern von Gitta von Felten ausgesuchte Arbeiten marokkanischer Kunsthandwerker. Für ihre Objekte verwenden sie mit Vorliebe Thujawurzelholz. Dieses Holz zeichnet sich aus durch seine einzigartige und auffällige Maserung, welche jedes Stück zum Unikat macht. Jedes der gezeigten Stücke wurde selbstverständlich in Handarbeit mit unbeschreiblicher Sorgfalt und grösstem Können gefertigt und spiegelt die unendliche Geduld, den Respekt und die Liebe zu diesem herrlichen Werkstoff wider.

Gitta von Felten und diese Kunsthandwerker haben in ihrem feinsinnigen Empfinden für die Natur und damit, dass sie sich bei ihrer Arbeit zeitlich keine Grenzen setzen lassen, grosse Ähnlichkeit miteinander.









Amor und Nehad


"MIT ARABISCHEN GRÜSSEN"

Missverständnisse zwischen den Kulturen

Samstag, 1. September 2012, 19.00 Uhr

Die Welt ist klein geworden – klein, weil es möglich geworden ist, uns in kurzer Zeit in einem weit entfernten Land und einer völlig fremden Kultur wieder zu finden. Doch – wie nah sind sich die Menschen dadurch tatsächlich gekommen und wie gut verstehen sie sich wirklich? Ein spannendes Thema, welchem wir uns mit zwei sehr speziellen Gästen und Ihnen zusammen etwas annähern möchten.

Amor Ben Hamida liest aus einigen seiner Bücher, in denen er immer wieder auf die Missverständnisse zwischen den arabischen und europäischen Kulturen hinweist. Er schafft dies – trotz ernstem Hintergrund – mit einem Augenzwinkern und humorvollem Unterton. In den vergangenen Monaten wurde der Schriftsteller zusätzlich bekannt durch die in den Medien vermehrt geführte Diskussion um die zahlreichen Asylbewerber aus Nordafrika. Als fundierter Kenner der Problematik wird er in diesen Gesprächsrunden gerne um seine Meinungsäusserung gebeten. Sie haben die Gelegenheit, mit Amor Ben Hamida an diesem Abend über das Thema zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Amor Ben Hamida ist 1958 in Medenine (Süd-Tunesien) geboren. Heute lebt und arbeitet er in Zürich. Er wuchs im Kinderdorf Pestalozzi, Trogen auf, wo er mit Kindern aus verschiedenen Nationen, Religionen und Sprachen lebte, was ihn für sein Leben geprägt hat. Er erfuhr Toleranz in multikultureller Umgebung, was er in seinen Büchern, Referaten und Lesungen weitergibt. Seit Anfang 2012 befasst sich Amor Ben Hamida intensiv mit der Problematik der illegalen Migration und arbeitet mit dem Bundesamt für Migration, DEZA, EDA, kant. Asylorganisationen und der Schweizer Botschaft in Tunesien zusammen, mit dem Ziel, möglichst viele gestrandete Asylsuchende aus Tunesien in die Heimat zurückzuführen, jedoch in Würde und mit einer beruflichen Zukunft!

Nehad El Sayed ist 1975 in Kairo geboren. Er bereichert den Abend mit seinem unvergleichlich virtuosen Oud-Spiel. Er gehört zweifellos zu den talentiertesten Oud-Spielern der Welt. 2001 schloss er seine Ausbildung an der Kairoer Musikhochschule Beit El-Oud mit Auszeichnung ab. Dort wurde er bereits während seines Studiums als Dozent angestellt. Der sympathische und offene Musiker erwarb sich rasch einen Namen mit Auftritten an grossen Festivals in Kairo und Alexandria, besuchte mit dem renommierten Ensemble Oyoun den Oman, Syrien, Libanon, Algerien, Jordanien, Tunesien, Marokko, Italien und trat in Paris auf.

Im Jahre 2006 ergriff er die Chance eines Kompositionsstudiums an der Hochschule der Künste Bern HKB, wo er im Sommer 2008 den Bachelor in Composition and Theory erhielt. Im Sommer 2010 schloss er an ebendieser Schule den Master of Arts in Composition and Theory ab. Seine Werke bewegen sich – wie auch seine Lebensgeschichte – zwischen der orientalischen und westeuropäischen Kultur. Die Brücke zu schlagen zwischen den beiden Welten ist ihm, wie auch der Galerie Darkoum ein grosses Anliegen und Ziel. Nehad El Sayed benutzt zum Bau dieser Brücke seine Kompositionssprache und Musik, Amor Ben Hamida die Sprache und Schrift und die Galerie Darkoum die interkulturellen Projekte und Anlässe.






Ein weiterer orientalischer Frauenabend in der Galerie Darkoum

(durchgeführt am 14. und 22. Juni 2012)

Arganöl – das flüssige Gold Marokkos


Was die Berber – vor allem ihre Frauen – seit Jahrhunderten wussten und bis vor noch nicht allzu langer Zeit ausserhalb Marokkos ein Geheimtipp war, ist auf seinem Siegeszug: Arganöl. Der Arganbaum (lat. Argania spinosa) ist einer der ältesten Bäume der Welt und wächst nur noch im südwestlichen Marokko. Aus seinen Früchten wird das flüssige Gold Marokkos, das Arganöl gewonnen.

An diesem Frauenabend stellten wir Ihnen Arganöl, seine Gewinnung und Anwendung in Wort und Bild vor. Sie hatten Gelegenheit, Arganöl mit seinem besonderen nussigen Geschmack zu versuchen. Durch seine besondere Zusammensetzung und seine einmalig hohe Konzentration verschiedener ungesättigter Fettsäuren ist es nicht nur eines der feinsten Gourmet-Speiseöle, sondern auch ein bedeutendes Nahrungsergänzungsmittel.

Die Kosmetik hat sich das Arganöl und seine erstaunliche Wirkung zu Nutzen gemacht. Es wird erfolgreich in der täglichen Gesichts- und Körperpflege angewendet und gilt als das naturreinste Anti-aging-Produkt. Unterdessen kennen nicht bloss die Berberfrauen die Wirkung des Arganöles in der Haarpflege. Wir zeigten Ihnen die verschiedenen Anwendungsbereiche der Schönheitspflege auf der Basis von Arganöl. Schliesslich orientierten wir Sie über Möglichkeiten auf dem medizinischen Gebiet.

Infolge grossen Interesses führten wir auch diesen Anlass an zwei Abenden durch.




Weihnachtsausstellung vom 13. November bis 18. Dezember 2011

Gast: Katrin Dirlam-Lanz mit ihren neuen Arbeiten









Frühlingsfest, Samstag 29. Mai 2010

Videos zu Michael Erni
und Mirjam